Autor: Fluchtachterl
Schön ist es im Mittelalter.
Kinder, so dumm komma nimma mehr zsamm.
Im sogenannten Informationszeitalter, leben wir in vollkommener Unkenntnis ob der Umstände, über die wir Bescheid wissen müßten, um uns in diesen schwierigen Zeiten zurechtzufinden, unser Leben darauf einzurichten.
Daß die Nomenklaturen diesseits des Atlantik lügen, vorgaukeln, derlei wundert einen ja nicht, geht es doch ihren im Fieberwahn schillernden Traum eines Gebildes zu verwirklichen. Von jenseits des Atlantik darf man vermutlich ähnliches annehmen.
Nachdem man den investigativen Journalismus abgeschafft hat und sämtliche herkömmliche Medien, Zeitungen, Fernsehen, Wochenpostillen sich in Propagandainstrumente der Nomenklaturen verwandelt haben, ist es um die nicht schade. Sie lügen im Sinne der Machtstrukturen. Der Journalismus ist samt und sonders zu einer ekelhaften, geschmierten Journaille verkommen.
Sogenannte Alternativmedien nützen oftmals die Ängste und Bedürfnisse der Menschen aus, um absonderliche Theorien und Ideologien in Köpfe zu setzen – der Versuch Menschen zu mißbrauchen -, oder um mit vollkommen orientierungslosen und ihrer Werte beraubten Gesellschaften im Westen ein Geschäft zu machen, Abzocken.
Offenbar ist in den meisten der Berichte nicht einmal ein Kern von Kenntnis über die wahren Vorgänge und Ausmaße vorhanden, den wir so dringend bräuchten, um einigermaßen abzuschätzen, was uns bevorstehen könnte. Es geht um unser Leben, unsere wirtschaftliche Existenz. Nennen wir uns im Westen nun „freie Gesellschaften“ wäre es die Pflicht der aus dem Volk gewählten Vertreter jeder einzelnen Nation, die Lage klar zu beschreiben. Geschieht dies? Nein, natürlich nicht. Es wäre die Aufgabe freier Medien all die Angaben der Nomenklaturen zu hinterfragen, diese nachzuprüfen, gegebenenfalls als falsch zu entlarven. Geschieht dies? Natürlich nicht. Verschlossene Türen, Hinterzimmer, Gemauschel und Gerüchte, die sandkornweise durchsickern und möglicherweise aufgebauscht werden. Könnte stimmen oder auch nicht. Überprüfen können wir nichts.
Im Grunde verfügen wir trotz sogenanntem Informationszeitalter über keinerlei Nachrichten, sondern werden allerorts nur dreistest angelogen, gleichgültig ob in den herkömmlichen Medien oder im Netz. Lügner, Lakaienschreiber auf der einen Seite, auf der anderen oft Scharlatane, hämische Abzocker oder Möchtegernpropheten, die sich an Weltuntergängen verschiedenster Art ergötzen, sich nachgerade geil darin suhlen. Diesbezüglich leben wir wie die Menschen im tiefsten Mittelalter, wir erfahren überhaupt nichts.


